BAF meets DOK.fest Bayerische Akademie für Fernsehen

Wenn der Vorhang fällt, sieh‘ hinter die Kulissen!

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…Die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen.“

Der Einstieg ist genial – eine Hommage an die Gruppe FREUNDESKREIS. Michael Münch, der Regisseur der Doku „Wenn der Vorhang fällt“,  startet erwartet lässig in den Film mit dem Lied aus 1997.

Punkt 19 Uhr, die Sonne scheint und ich warte sehnlichst auf den Einlass. Noch ne Kippe. Warum ich eine Stunde vor Beginn der Weltpremiere schon dort bin? Freie Platzwahl. Und tatsächlich munkelt man ja, Michael hätte es sich nicht nehmen lassen auch die Protagonisten seiner Doku nach München einzuladen. Damit meine ich die Jungs von Blumentopf, Roger Rekless, David Pe, Fatoni und mehr…

Jedenfalls tickt der Zeiger meiner Uhr irgendwann kurz vor 8 und der Einlass beginnt. Auch die Ehrengäste sind schon vor Ort.

Leute wie ich haben sich schon lange auf diesen Film gefreut. Schließlich wird über die Entwicklung des deutschen Hip Hops gesprochen und über dessen Kultur diskutiert.

Auf einmal kommt Münch, der sich die Organisation der Veranstaltung nicht nehmen lässt, vorbeigehuscht. Ich halte ihn auf und mache stolz ein Selfie mit dem Regisseur.

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Gut. Ich sitze und das Licht geht aus. Das ist ein gutes Zeichen.

Das Sympathische an der Doku ist, dass die Aussagen der einzelnen Künstler, oder aber auch Experten, wie in einem Dialog zueinander stehen und man so schnell in den Film „eintaucht“.

Nichts desto trotz: Ein Besucher fragte am Ende, warum Sido denn so viel Sendezeit bekommen hätte… Da hatte der Besucher irgendwie Recht. Hatte mich aber beim Zusehen nicht weiter gestört, da es in die jeweilige Story gepasst hatte.

Der Regisseur über seine Motivation. Am Ende bedankt er sich für die Unterstützung seiner Freunde, Familie und Kollegen.

Ich feiere noch ein bisschen auf der After-Show-Party im Studio Simon Lohmeyer auf Toni Ls Beats.

Boys

 

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